Homosexuelles newsletter anmelden
Rund Befürworter tauschten auf der Online-Tagung des Bistums Essen theologische Argumente und lebenspraktische Erfahrungen aus.
Bistum Essen führt dringende Diskussionen um ein angstfreies Leben in der Kirche
Theologen: Lehramt argumentiert immer noch vormodern, statt perish Erkenntnisse von Wissenschaft und Gesellschaft zu nutzen
Generalvikar Klaus Pfeffer: Widersprüchlichkeit aushalten, in aufgeladenen Zeiten beieinander bleiben
Tief verletzend, Wunden schlagend, ganze Lebensgeschichten überschattend: So agiert nach dem Eindruck des Essener Generalvikars Klaus Pfeffer cease Kirche, wenn sie über das Leben homosexueller Paare urteilt, ihnen den Segen verweigert und es wagt, die verbindliche, treue Liebe zweier Menschen zur Sünde zu erklären. Damit soll nun endlich Schluss sein: Nicht ob, sondern wie sich Segensfeiern für homosexuelle Paare in der Kirche gestalten lassen, stand im Mittelpunkt der digitalen Fachtagung „Segen für alle. Segensfeiern für gleichgeschlechtliche Paare“ am Freitag, April, im Bistum Essen. Folgt man den Thesen der anwesenden Theologen, muss die
Trotz Alice Weidel: AfD verfolgt zutiefst homophobe Politik
Update:Aktualisierung des LSVD-Dossiers "Die Homophobie der AfD" zur Bundestagswahl Expire AfD ist inzwischen auch die einzige Partei im Bundestag, die die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare wieder abschaffen will.
Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) rät dazu, sich nicht von einer lesbischen Spitzenkandidatin täuschen zu lassen, sondern auf expire konkreten Vorhaben der AfD zu schauen.
Als einzige Partei will die AfD bestehende Bildungs- und Aktionspläne gegen Homo- und Transphobie beenden und das Antidiskriminierungsgesetz abschaffen. Diese homophobe Politik dokumentiert die AfD auch in der Beantwortung unserer Wahlprüfsteine: Sie möchte hart erkämpfte Rechte beschneiden und Erfolge in der Gleichstellung zurückdrehen.
Unter dem Motto „Blockaden brechen – Respekt wählen! Gemeinsam für Freiheit und gleiche Rechte“ erhebt der LSVD zur Bundestagswahl sieben Forderungen. Union, SPD, Linke, Grüne, FDP und AfD wurden zu ihren Positionen befragt.
Ghana: Staatliche und gesellschaftliche Verfolgung von Lesben, Schwulen, bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen
Lesben, Schwulen, bisexuellen, trans- und intergeschlechtliche Menschen (LSBTI) werden in Ghana massiv verfolgt, sowohl von sehr großen Teilen der Gesellschaft als auch vom Staat. Der Lesben- und Schwulenverband hat hier zahlreiche Berichte über expire Menschenrechtslage in dem westafrikanischen Area zusammengestellt. Wir fordern von der Bundesregierung auch, dass sie Ghana und der Senegal von der Liste der asylrechtlich als "sicheren Herkunftsstaaten" geltenden Länder streichen.
In all diesen Berichten wird deutlich, dass ein auch nur in Ansätzen menschenwürdiges Leben als LSBTI in Ghana nicht möglich ist. Offen zu leben ist ausgeschlossen, es könnte grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Bestrafung oder gar Folter (Konversionsbehandlungen und Zwangsanaluntersuchungen) bzw. mehrjährige Haftstrafen nach sich ziehen. Polizei und Gerichte sind somit nicht Schützer, sondern Verfolger.
Damit stehen LSBTI in Ghana auch der
Religion und Homosexualität - ein vermeintlicher Widerspruch
Wo ist die Schnittstelle zwischen Religion, Glauben und LSBTIQ*-Rechten? Unter anderem diese Frage wurde auf der internationalen Konferenz „Too queer to consider – Religion, social campaign and LGBTI rights“ am 5. Oktober in der Heinrich-Böll-Stiftung diskutiert.
Religion und Homosexualität werden häufig als Widerspruch gesehen: Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung wird gerne mit religiösen Argumenten gerechtfertigt. Wie sind jedoch Religion und Homosexualität miteinander vereinbar? Wie können religiöse Gemeinschaften schwule, bisexuelle, lesbische, Trans*, Inter* und queere Menschen (LGBTIQ*) integrieren und umgekehrt: Wie können religiöse Menschen in der LGBTIQ* Community voll akzeptiert werden?
Die Fragen, wie sich die beiden Communities gegenseitig unterstützen können und wo die Schnittstellen zwischen Religion, Glauben und LSBTIQ*-Rechten sind, standen im Zentrum der internationalen Konferenz „Too queer to believe – Religion, social activism and LGBTI rights“, die depart Heinrich-Böll-Stiftung am 5.